Rennbericht Gruppe West: Meckenheim, 15.05.2011

15. Lauf zur LRP-HPI-Challenge Saison 2010/2011

Der erste Outdoor-Lauf in dieser Saison der Gruppe West fand in Meckenheim statt. Die kleine aber feine Permanentstrecke zeigte sich wieder in erstklassigem Zustand. Viele Helferinnen und Helfer umsorgten Teilnehmer und Gäste. Immer passend zur Tageszeit hielten die vielen guten Geister des Vereins alles bereit was das Herz des Racers begehrte. Für das Fahrerlager hatte das Organisationsteam des MAC Meckenheim sogar ein großes Zelt gemietet – denn die Wetterprognosen verhießen nicht nur Sonne, sondern auch Regen. Kein Wunder also, dass sich am Sonntagmorgen die Blicke zunächst zum Himmel richteten. Die dunklen Wolken ließen nichts Gutes erahnen, und so stand bei einem ersten frischen Kaffee die erste Entscheidung im Vordergrund der Gespräche - Regenauto oder nicht? Schlussendlich bestimmte die harte Realität, welches Auto zu fahren war - und so startete die erste Runde im Regen.


gut beschirmt!

Pünktlich fiel der Startschuss zur ersten Regatta-Rundfahrt, pardon, zum ersten Lauf, und es zeigte sich, dass sich alle auch auf dieses Wetter eingerichtet hatten. Natürlich pokerte der ein oder andere, und ließ den ersten Lauf sausen, aber die meisten schickten ihren Boliden zum ersten Mal in dieser Saison auf eine nasse Reise. Im zweiten Durchgang herrschten die schwersten Bedingungen – eine abtrocknende Strecke. Die Zeiten wurden von Gruppe zu Gruppe besser – das Ergebnistableau wurde gründlich durcheinander gewürfelt. Und immer wieder der Blick zum Himmel – Wolken mal fern und mal nah. Ein paar Tropfen benetzten den inzwischen trockenen Asphalt. Vorlauf drei stand auf dem Programm. Der fand schließlich im Trockenen statt, kein Gedanke mehr an das Regenauto. Inzwischen setzte sich die Sonne immer häufiger gegen die Wolken durch und so brauchten die Regenautos nicht mehr eingesetzt werden. Die gute Stimmung war übrigens durch die morgendlichen Wetterkapriolen nicht im Mindesten getrübt. Dank gegenseitiger Hilfe und straffer aber immer freundlicher Rennleitung konnte der Zeitplan minutiös eingehalten werden.

 









Regenrennen

Bei den Classics beherrschte an diesem Sonntag Ingo Herrschbach das Feld. Er hatte unter allen Bedingungen sein Auto am besten im Griff und gewann mit drei Siegen vor Frank Schmitz und Marc Lademacher.


Die Sieger der Classic Challenge

In der Klasse 17,5 war erst nach dem letzten Lauf klar, wer die begehrte „Eins“ auf der Urkunde entgegen nehmen konnte. Max Schmitz setzte sich im ersten Finale durch, Dai Sakaguchi gewann den zweiten Finallauf und Pole-Setter Markus Kreder sicherte sich das dritte Finale. Alle drei hatten auch je einen zweiten Platz in den Finalläufen belegt und so lieferte erst der direkte Vergleich der drei Kontrahenten das endgültige Ergebnis. Die Nase vorn hatte schließlich Markus Kreder, Platz zwei ging Max Schmitz und Dai Sakaguchi wurde Dritter.


Die Sieger der 17,5T Challenge

Das B-Finale gewann Ingo Herrschbach.

Auf der Stecke nicht minder spannend ging es bei in der Stock-Klasse zu. Packende Duelle begeisterten das Publikum - knallhartes, aber immer faires Racing, ließen so manchem Zuschauer den Atem stocken. Die besten Nerven hatte hier Dai Sakaguchi. Dai siegte vor Christian Lütjen und Dirk Kröger.


Die Sieger der Stock Challenge

Das Finale der Formelklasse verlangte den Fahrern über 20 Minuten volle Konzentration ab. Am Ende ging Alex Piperato wenige Sekunden vor Dai Sakaguchi und Michael Ofschonka über die Ziellinie.


Die Sieger der Formel 1 Challenge

Ergebnisse: