Rennbericht Gruppe West: Duisburg, 20.02.2011
11. Lauf zur LRP-HPI-Challenge Saison 2010/2011
„Erfolgreiche Feuertaufe“ so
kann man den Rennbericht zum 11. Lauf der Saison im Westen überschreiben. Die
LRP-HPI-Challenge war zu Gast den Energy Racern.
Die Energy Racer gehören zur Betriebssportgruppe der Stadtwerke Duisburg. Es war
die erste größere Veranstaltung für die Duisburger Truppe - und die Mannschaft
hat einen „super Job“ gemacht. Es wurde an alles gedacht, was zu einem schönen
Rennen gehört.
Mit Stefan Melmer hatte ein erfahrener Rennleiter das Zepter in der Hand, die
technische Abnahme war gut organisiert und instruiert - so stand dem
erfolgreichen Renntag nichts mehr im Wege.
Das die Duisburger Challenge-Premiere zu einem Erfolg wurde, ist aber nicht nur
der Verdienst von den Hauptakteuren und deren Aufsichten, sondern ganz klar auch
der Verdienst von den vielen netten Damen der Duisburger Rennsportfreude. Es gab
leckere Brötchen und Kaffee zum Frühstück sowie "Polizeifutter" in Form von
Donuts. Als Mittagsmahl wurde ein sehr leckerer Spießbraten mit Schmorzwiebeln
und diversen Salaten aufgetischt. Wer dann immer noch hungrig war, der konnte
sich die verschiedensten Kuchensorten schmecken lassen - und das alles zu echt
fairen Preisen.
Ach ja, Rennen wurden natürlich auch gefahren. Um Acht Uhr wurde die Halle
geöffnet und der Run auf den Fahrerstand zum letzten Training ging los. Jeder
wollte schließlich nochmal auf dem Teppich, der durchaus seine Besonderheiten
hatte, ein paar Runden drehen um sein Auto optimal abzustimmen. Nach der
Fahrerbesprechung ging es dann um 9.15 Uhr mit den Vorläufen los.
In der Rookie Klasse lies Sven Müller mal wieder nichts anbrennen. Allerdings
hatte er diesmal mit seinen Akkus zu kämpfen; irgendwie reichte der Strom nicht.
In den Finalen konnte er sich jedoch einmal mehr gegen den Rest des Feldes
durchsetzen.Er gewann die Rookie Klasse vor Fabian Runge , Nico Hertgen und Luca
Severt,
Die Classic Challenge erfreut sich immer größerer Beliebtheit im Westen.
Dümpelte man in den letzten Jahren mit drei bis fünf Teilnehmern rum, so sind es
derzeit fast immer an die zehn Fahrer. Hier konnte Jörn Hoormann sich mit seinem
Cyclone S von der ersten bis zur letzten Runde durchsetzen und gewann auch alle
Läufe. Ihm zwar auf den Fersen aber doch recht chancenlos kam Frank Schmitz als
Zweiter ins Ziel. Besonders umkämpft war Platz drei. Hier setze sich schließlich
Sven Müller durch gegen Georginia Piccio , der einzigen Frau im Classic Feld.
Die 17,5er-Jungs ließen es wieder ordentlich krachen. Hier gab es spannende
Zwei- bis Fünfkämpfe. Niemand wollte da auch nur einen Zentimeter an Platz
lassen. Es wurde geblockt und gedrückt – alles auf hohem Niveau. Trotz des
Kampfes auf der Strecke gingen die Kontrahenten wie üblich fair miteinander um.
Das A-Finale gewann schließlich Markus Kreder vor Michael Koch der von Platz
vier vorfahren konnte. Dritter wurde Sebastian Meibörg. Das B-Finale
gewann Karsten Bartsch, das C-Finale ging an Thorsten Severt, das D-Finale
konnte Jochen Ziegenhain für sich entscheiden. Und zu guter Letzt gewann das E
Finale Marc Lademacher.
In der schnellsten Klasse, der Stock Challenge, ging es wieder heiß her. Die
Fahrer zirkelten ihre 13,5 Turns-Geschosse gekonnt über den Parcours. Ging es
beim letzten Rennen in Schermbeck doch etwas ruppig in der Klasse zu, so wurde
doch in Duisburg deutlich mehr Rücksicht aufeinander genommen. Von eins
gestartet gewann Thilo Alexander Tödtmann das erste Finale, im Zweiten konnte
Michael Spiering sich dann durchsetzen. Die Entscheidung fiel also im letzten
Lauf. Nach hartem Kampf und einem Vorsprung von nur vier zehntel Sekunden gewann
schließlich Thilo vor Michael und sicherte sich so den Tagessieg. Platz drei
belegte Andre Pribbenow, der sich aus allen Zweikämpfen raushielt.
Die Formel 1 der Challenge war mit 8 Fahrern besetzt und auch hier wurde hart um
Positionen gekämpft. Dirk Lante führte im ersten Vorlauf das Feld an, dicht
gefolgt von Dai Sakaguchi. Doch Dirk zeigte Nerven. Er wurde in Führung liegend
ein wenig zu nervös, und so sicherte sich Dai dann doch die Pole Position vor
Dirk und Karsten Bartsch. In dieser Reihenfolge fuhren die drei dann auch im
Finale über die Ziellinie. Einige Formelfahrer hatten gegen Ende der zwanzig
Minuten mit leerem Akku zu kämpfen, aber fast alle kamen ins Ziel; nur Florian
Blondrath musste leider wegen eines Defektes das Rennen vorzeitig beenden.
Fazit: Eine gelungene Veranstaltung mit viel Spaß für alle Beteiligten. Also bis zur nächsten Challenge in Duisburg.
Die Sieger der Rookie Challenge
Die Sieger der Classic Challenge
Die Sieger der Formel 1 Challenge
Die Sieger der 17,5T Challenge
Die Sieger der Stock Challenge