Rennbericht Gruppe West: Düren, 22.08.2010
1. Lauf zur LRP-HPI-Challenge Saison 2010/2011
Zum ersten Lauf der neuen Saison trafen sich die Fahrer der
Gruppe West in Düren. Es ist schon einige Jahre her, dass die Challenge dort zu
Gast war. Um es gleich vorweg zu nehmen – ja, wir möchten wiederkommen. Danke an
das Team des RMC Düren – eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Zeitplanung
war übrigens geradezu perfekt; selbst das Wetter hielt sich an den vereinbarten
Zeitrahmen für Trockenheit und Sonnenschein. Zwar hörte man aus der Ferne gegen
in der Mitte der letzten Finalrunde mal einen Donnerschlag und der Blick zum
Horizont ließ dunkle Wolken erkennen, aber es kam nichts Nasses vom Himmel
herunter.
Auf der „pottglatten“ Strecke boten die Fahrer in allen Klassen Sehenswertes.
Diese Einschätzung teilte übrigens auch eine Bikertruppe, die Ihren
Sonntagsausflug mit einem Zwischenstopp an Dürener Rennstrecke unterbrach, um
neben Würstchen und kalten Getränken die Show der kleinen Rennwagen zu genießen.
Sven Müller nutze seine Rookie-Startzeit, um sich im Ruhe auf die Strecke
einzuschießen. Er war zwar in dieser Klasse alleine am Start, hatte jedoch zum
ersten Mal auch sein Classic-Car im Gepäck. Sven wird in dieser Saison also
nicht nur die Fahne Rookies im Westen mit hochhalten, sondern bei den Classics
starten. Sein erstes Rennen in dieser Klasse beendete er sichtlich begeistert
als zweiter hinter Frank Schmitz, der seinem Cuppy Platz Eins einfuhr. Dominik
Girek hatte auch Premiere in dieser Klasse und belegte am Ende den dritten
Platz.
Bei den Formel 1-Flitzern ging der Sieg an André Pribbenow, der sein Auto knapp
zwei Sekunden vor Wolfgang Müer über die Ziellinie lenkte. Dritter wurde Dai
Sakaguchi, der im Rahmen dieses Rennens sein Debüt im Westen gab. Dai startete
gleich mal richtig durch in seiner neuen Gruppe – und zwar nicht nur in Formel
1, sondern gleich mal in zwei weiteren Klassen.
Bei den 17,5ern ging es an der Spitze mal wieder sehr eng zu. Bis zum letzten
Finale waren diverse Konstellationen zu den Platzierungen möglich. Die Nase vorn
hatte hier schließlich Jochen Müller vor Dai Sakaguchi und Michael Koch.
Erwähnenswert hier: Nick Weber hat den Aufstieg vom Rookie in die 17,5er Klasse
gewagt und sich prima auf der Strecke geschlagen.
Die meisten Starter fanden diesmal sich in der Klasse Stock. Auch hier fiel die
Entscheidung im dritten Lauf. Den entschied in einem Herzschlagfinale Christian
Lütjen für sich, mit knapp fünf hundertstel Sekunden vor Dai Sakaguchi. Platz
drei ging an Tim Bauer.

Sieger Rookies

Die Sieger in Stock

DieSieger in Classics

Die Sieger in Formel 1

Die Sieger in 17,5