Rennbericht Gruppe West: Lünen, 24.04.2011
14. Lauf zur LRP-HPI-Challenge Saison 2010/2011
Weder einmal war die Challenge zu Gast in der Minimobilwelt
in Lünen. Wie immer gab es auch diesmal keinerlei Kritik am Team rund um Eva.
Das Besondere an diesem Tag: Der Sonntag war ein Feiertag – Ostersonntag.
Übrigens hatten einige Fahrer ihr ganze Familie mitgebracht, die in der Arena
endlich einmal Gelegenheit hatten, den Papa in Aktion zu sehen. Möglicherweise
war das zusätzlicher Ansporn, ordentliche Leistungen abzuliefern. Jochen Müller
und Frank Schmitz hatten sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine
Überraschung ausgedacht und verteilten Osterhasen. Nach der so versüßten
Fahrerbesprechung ging es rund auf dem Asphalt. Rennleiter Sascha Brosowski
hatte leichtes Spiel, niemand gab ihm Grund, in das Renngeschehen auf der
Strecke einzugreifen. Eine Ausnahme darf aber nicht verschwiegen werden: Ein
Fahrer regte sich so über einen Rennunfall auf, dass er unbeherrscht seine Wut
am Fahrerstand abreagierte und diesen beschädigte. Der Betroffene wurde
disqualifiziert.
Ansonsten bot der Renntag bei einer sehr guten Stimmung sportlich faire
Wettkämpfe.
Philipp Stroh startete zwar alleine in der Rookie-Klasse, musste sich aber mit Papa Jean auf der Strecke auseinandersetzen. Denn der erklärte sich bereit, ebenfalls zum Rookie-Auto zu greifen und so für den Nachwuchs-Racer aus dem einsamen Kreiseln ein spannendes Renntraining zu machen.
Der Sieger der Rookie Challenge
Die Classics zeigten nicht nur die schönsten Autos, sondern bewiesen einmal mehr, dass diese Klasse auch bestens geeignet ist, Fahrern und Zuschauern erstklassigem Rennsport zu bieten. Nervenstärke war gefragt, galt es doch packendes Duelle zu bestreiten und mit spektakuläre Manövern zu Erfolg zu kommen. Ingo Herschbach hatte an diesem Tag die Nase vorn und sicherte sich seinen ersten Sieg. Thorsten Faber scheuchte seinen Cyclone vor dem S 10 von Frank Schmitz über die Ziellinie.
Die Sieger der Classic Challenge
Im B-Finale war Achim Hoffmann erfolgreich.
Bei den 17,5er waren traditionell die meisten Fahrer am Start. Die begehrten Plätze für das A-Finale entsprechend hart umkämpft. Die Finale schließlich liefen deutlich spannender ab, als es der Blick auf das Endergebnis vermuten lässt. Auch hier sahen die Zuschauer spannende Zweikämpf und packende Aufholjagten. Diesmal konnte sich Sebastian Meibörg erstmalig in die Siegerliste eintragen. Platz zwei ging an Dai Sakaguchi und dritter wurde Thomas Lanwert.
Die Sieger der 17,5T Challenge
Ingo Herschbach gewann das B-Finale, Sieger im C-Finale wurde Tobias Balensiefer.
Das diesmal etwas kleinere Starterfeld in der Klasse Stock sorgte auch für kurzweilige Unterhaltung. Egal, wer gerade die Führungsposition inne hatte – kaum eine Führung dauert länger als ein paar Runden. Jedes noch so kleine Missgeschick hatte einen Positionsverlust zur Folge. Allerdings waren Rennunfälle durch Fahrzeugkontakt auch hier die absolute Ausnahme. Schließlich stand Thorsten Lewandowski ganz ober auf dem Treppchen, gefolgt von Dai Sakaguchi und André Pribbenow.
Die Sieger der Stock Challenge
Das zwanzig-minütige Finale in der Klasse Formel wurde dominiert von Dai Sakaguchi. Er ließ von der ersten Sekunde keinen Zweifel daran, wer hier die Pace vorgibt. Eine durchaus eindrucksvolle Leistung, die auch durch zwei, drei kleiner Fahrfehler nicht geschmälert wurde. Michael Ofschona ging als zweiter durch das Ziel, als Dritter sah Dirk Lante die Zielflagge.
Die Sieger der Formel Challenge
Bunny am Steuer
Einige Impressionen...
... innerhalb der nächsten 10sec...

kleine Aufmerksamkeit
Die Siegerehrung